Was wir von Pippi Langstrumpf lernen können …

Wir finden: viel! Viel können wir von dem wohl berühmtesten Mädchen der Welt lernen. Von ihrer Lebensfreude, Unbekümmertheit und positiven Art können wir uns durchaus eine Scheibe abschneiden. Sie tut, was sie will – und das seit über 70 Jahren, als Astrid Lindgren ihr Buch über die unbeugsame, phantasievolle Pippi Langstrumpf veröffentlichte.

Die fünf schönsten Weisheiten von der unsterblichen Heldin unserer Kindheit:

1. «Ich mach’ mir die Welt widewide wie sie mir gefällt.»

2. «Warte nicht darauf, dass die Menschen dich anlächeln … zeige ihnen wie es geht!»

3. «Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut.»

4. «Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar.»

5. «Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.»

Ohne Stress zum Erfolg – im modernen Arbeitsalltag fast undenkbar. Dabei ist nicht bekannt, ob Isaac Newton (1643-1727) auf seine Gravitationstheorie gekommen wäre, hätte er damals am Laptop sein Mail-Postfach aufgeräumt. Der Legende nach kam dem Physiker der zündende Gedanke zur Schwerkraft, als er recht entspannt beobachtete, wie ein Apfel in einem Garten von einem Baum plumpste. Newton fragte sich, was da eigentlich passiert war, und entwickelte die bahnbrechende Theorie von der Gravitation.

Ist Müssiggang also aller Ideen Anfang? Musse – nicht zu verwechseln mit Trägheit – bedeutet, Zeit zu haben, über die man selbst bestimmen kann. Die keinem äusseren Zweck dient. So einfach und doch so schwer. Musse zu haben ohne schlechtes Gewissen, einfach mal entspannen, wie zum Beispiel im Grünen sitzen und die Natur auf sich wirken lassen. Und dass Zeit im Grünen nicht vertan ist, weiss man ja schon seit Newton.

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