Wieviel Blabla steckt im Text?

Das BlablaMeter entlarvt schonungslos, wieviel heisse Luft im Text steckt. Die Software untersucht Texte systematisch nach Gehalt, Aussagekraft und stilistischen Merkmalen. Aufgeblasenen Sprüchen geht es an den Kragen. Als erstes nahm sich der Entwickler Bernd Wurm die Bibel, das FDP-Parteibuch und McKinsey-Studien vor: Die meisten Worthülsen enthielten die Studien von McKinsey, am besten schnitt die Bibel ab. Hallelujah!

Gehaltvoll oder gehaltlos – nach welchen Kriterien stuft das BlaBlaMeter die Texte ein? In einem ersten Schritt wird untersucht, ob ein Nominalstil vorherrscht. Wer auf Verben verzichtet und stattdessen von der «Optimierung von Prozessen und Potenzialen» schreibt, schneidet schlecht ab. In einem zweiten Schritt wird nach 60 bösen Wörtern, die man immer nutzt, wenn man jemand anderen beeindrucken will, gesucht. Zum Beispiel das Wort «effizient». Auch die Liebhaber von Bandwurmwörtern bekommen ein Problem, denn abschliessend wird der Text auf überlange Wörter gescannt.

Ausgelegt ist das BlaBlaMeter auf Werte zwischen 0 und 1. Je höher der Wert, desto schlimmer das Geschwafel. Hochwertige journalistische Texte weisen einen Wert zwischen 0.1 und 0.3 auf. Dieser Text hat einen Bullshit-Index von 0.23 – er zeigt schon erste Anzeichen heisser Luft, liegt aber noch auf akzeptablem Niveau – trotz einiger böser Wörter, die ich einflechten musste.

Den «Wieviel-heisse-Luft-steckt-in-meinem-Text»-Test kann man schnell machen unter www.blablameter.de. Wer danach nicht weiter weiss, darf sich gerne bei uns melden!

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